Verletzungen durch Angelschnüre


Alle Wasservögel sind durch Angelschnüre gefährdet. Die haarfeinen Schnüre wickeln sich um die Füße der Tiere. Dort hinterlassen sie tiefe Verletzungen, wenn sie ins Fleisch einschneiden. Im schlimmsten Fall kann es dazu kommen, dass ein Fuß abstirbt. Dies geschieht sowohl bei Blässrallen als auch bei Graugänsen. Einbeinige Tiere, die man manchmal zu sehen bekommt, sind häufig ehemalige Opfer von Angelschnüren.

Blässralle durch Angelschnur verletzt


Heute haben Andreas (Beringer) und ich (Martina, Assistentin) das Weibchen W49 am Eichenpark von einer Angelschnur befreit. Diese Schnur war mit dem bloßen Auge kaum zu sehen. Auffällig war nur die Wunde, eine tiefe rote Einkerbung, die sie hinterlassen hatte. In einer regelrechten Not-Operation mit Hilfe einer Nagelschere, wurde die Schnur sorgfältig aus der Wunde entfernt. Wunden bei Wasservögeln entzünden sich kaum und heilen leicht ab. So wird W49 bald wieder ein Leben ohne Schmerzen führen können.
Blässralle Angelschnur

feinste Angelschnüre - tiefe Verletzungen

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Über blesshuhn

ehrenamtliche Mitarbeiterin für den Arbeitskreis an der Vogelschutzwarte Hamburg
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