Fangen – doch nur ein Zufall?

Vor einigen Tagen berichtete ich in dem Artikel „Blässrallen als Akrobaten“ von den erstaunlichen Fähigkeiten von W19. W19 konnte kleine Brotstückchen, die ihm zugeworfen wurden, aus der Luft fangen. Daraufhin habe ich das Experiment mit anderen Blässrallen wiederholt. Ich wollte wissen, ob das Fangen aus der Luft, eine allgemeine Fähigkeit dieser Wasservögel darstellt. Also übte ich „Fangen“ mit jungen und älteren Blässhühnern am Kuhmühlenteich, am Eppendorfer Mühlenteich und am Eichenpark. Dabei stellte sich heraus, dass W19 das Fangen aus der Luft inzwischen nicht mehr beherrschte. Andere Blässhühner reagierten völlig irritiert als ich ihnen Brotstückchen an den Kopf warf. Sie ließen sie an sich abprallen und pickten sie dann vom Boden auf. Einige versuchten das Brot zu fangen. Aber keine reagierte so geschickt, wie ich es zuvor an W19 beobachtet hatte. Die einzige Ausnahme stellte S08 vom Eppendorfer Mühlenteich dar. Ihm gelang es ab und zu ein Brotstück zu fangen, wenn auch nicht so oft, wie es W19 gelungen war. Viele Blässhühner begannen aber hoch zu springen, um das Brot aus meinen Fingern zu nehmen.

 

Fangen: S08 schafft es ab und zu!

 

 

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Über blesshuhn

ehrenamtliche Mitarbeiterin für den Arbeitskreis an der Vogelschutzwarte Hamburg
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