Ein Moor – zwei Reviere

Das Eppendorfer Moor ist ein beliebtes Ausflugsziel für Menschen und Gänse. Gerade zur Brutzeit im Frühling finden sich Gänse aus allen Teilen Hamburgs ein. Über zwanzig Gänse-Paare brüten hier auf engem Raum. Das Gewirr aus Schilf und Weiden und viele kleine Inseln im flachen Wasser bieten dazu gute Möglichkeiten. Während manchmal bis zu 60 Gänse hier anzutreffen sind, ist der Bestand an Blässrallen vergleichsweise klein. Es gibt nämlich genau zwei Blässrallen Reviere, die jedes Jahr wieder neu besetzt werden.

Viel Platz um sich aus dem Weg zu gehen

Das eine Revier wird im Südbecken von W94 und ihrem Partner besetzt. Das andere im Hauptbecken von einem Unberingten Paar. So kommt es nur selten zu Auseinandersetzungen, denn beide Paare haben viel Platz, um sich aus dem Weg zu gehen. Im letzten Jahr hatten beide Paare Bruterfolg.

Aus dem Hauptbecken: Unberingt + Unberingt

 

Leider kommt es immer wieder zu Störungen durch freilaufende Hunde. Einige Hundebesitzer finden es toll, ihre Hunden in den flachen Moorbecken herumtollen und Wasservögel jagen zu lassen. Naturschutzgebiet? Brütende Wasservögel? Kein Thema für einige menschliche Moorbesucher. Hauptsache Fiffi hat seinen Spaß. Dass dabei Vögel verletzt oder getötet werden können – wen kümmert’s.

Im Südteil: W94 und Unberingt

 

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Über blesshuhn

ehrenamtliche Mitarbeiterin für den Arbeitskreis an der Vogelschutzwarte Hamburg
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