Fallende Temperaturen: Hamburgs Blässhühner rücken dichter zusammen!

Das kühlere Wetter seit zwei Wochen motiviert Hamburgs Blässhühner wieder dichter zusammenzurücken. Es bilden sich wieder größere Trupps. Am Kuhmühlenteich befanden sich heute ca. 100 Exemplare insgesamt unter den beiden Brücken: Kuhmühlenbrücke und Wartenaubrücke. Die Auseinandersetzungen, die ich noch vor zwei Wochen beobachtet habe, spielen kaum noch eine Rolle. Blässhühner wissen intuitiv, wann die Härten des Lebens einen festeren Zusammenhalt erfordern.

Blässhuhn-Wintertrupp bei Schwanenwik, Alster-Ostufer

Sind die Gewässer einmal nicht vereist, besteht die Möglichkeit, sich stärker zu verteilen. So sieht man einige Blässhühner auf Steinen stehen, um ein paar Sonnenstrahlen einzufangen. Sie plustern dabei ihr Gefieder auf, um sich vor der Kälte zu schützen.

Dass Paare bereits zueinander gefunden haben, wird bei der Gefiederplege deutlich. Der kritische Blick des Partners oder der Partnerin gibt Auskunft darüber, ob die Federn auch wirklich gut liegen.

Als sozialen Wesen ist es Blässhühnern auch nicht gleichgültig, wie sich die Nachbarn verhalten. Ab und zu wird also ein Blick zu anderen Paaren oder Einzelgängern riskiert. In einem größeren Trupp wirkt die Gefiederpflege meistens auch ansteckend auf weitere Gruppenmitglieder.

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Über blesshuhn

ehrenamtliche Mitarbeiterin für den Arbeitskreis an der Vogelschutzwarte Hamburg
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